Wolfskinder
Kinospielfilm
Regie und Buch: Rick Ostermann
Kamera: Leah Striker
Neun Millionen Kinder sind heute weltweit auf der Flucht. Sie sind die unschuldigen Opfer von Kriegen und Vertreibungen. Viele dieser Kinder verlieren ihre Eltern und ihre Heimat.
Eine solche Generation sind die so genannten „Wolfskinder“, die in den Kriegswirren des 2.Weltkrieges im damaligen Ostpreußen und in Gebieten des Baltikums selbstständig um ihr Überleben kämpfen mussten.
Von Ihnen handelt dieses Projekt.
„Wolfskinder“ erzählt die Geschichte eines Jungen, der sich, getrieben von der Suche nach seinem verlorenem Bruder, einer Gruppe Kinder anschließt, um mit ihnen aus den Wirren der Nachkriegsanarchie in die verwunschenen Wälder Litauens zu flüchten.
Ein ehemals ostpreußisches Dorf unter sowjetischer Besatzung im Jahre 1947: Der 14jährige Hans und seiner kleiner 9jähriger Bruder Karl verlieren am Ende eines harten Winters ihre Mutter durch den Hungertod.
Im Sterben liegend beauftragt die Mutter Hans, sich um seinen kleineren Bruder zu kümmern. Obwohl Hans den kommenden Anforderungen weniger gewachsen ist, als sein kleiner Bruder, überträgt ihm die Mutter die Verantwortung. Sie sollen versuchen, sich nach Litauen durchzuschlagen, wo einige Bauern deutschen Kindern wohl gesonnen sind.
Im Schutz der Nacht versuchen die Brüder gemeinsam mit anderen Flüchtlingskindern als blinde Passagiere auf einen fahrenden Güterzug aufzuspringen. In der Hektik verliert Hans Karl aus den Augen.
Es beginnt eine Odyssee, bei der sich Hans getrieben von der Suche nach seinem Bruder einer Gruppe Kinder anschließt, um gemeinsam mit ihnen in einem fremden Land gegen Hunger, Wetter und Krankheit zu kämpfen.
Rick Ostermann, der langjährige Regieassistent von Lars Kraume und Matthias Glasner dreht mit uns seinen Debütfilm "Wolfskinder". Begleitender Sender ist der HR und ARTE, gefördert haben MFG Baden- Württemberg, Hessische Filmförderung und FFA.



